Warum wird die Wohngebäudeversicherung teurer? Ursachen, Auswirkungen und Lösungen
Steigende Kosten sind für viele Hausbesitzer aktuell ein großes Thema – besonders bei der Wohngebäudeversicherung. Ob Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder Wohn- und Geschäftshaus: Viele Eigentümer fragen sich, warum sich ihre Beiträge plötzlich deutlich erhöhen. In diesem Beitrag erklären wir, warum sich die Gebäudeversicherung erhöht, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen und wie Sie trotzdem optimal abgesichert bleiben – ohne unnötig draufzuzahlen.
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Was ist eine Wohngebäudeversicherung?
Die Wohngebäudeversicherung schützt Eigentümer vor finanziellen Schäden, die durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel oder Elementargefahren wie Überschwemmung oder Erdrutsch entstehen. Versichert ist dabei nicht nur das Gebäude an sich, sondern auch fest mit dem Haus verbundene Bestandteile – wie Dach, Fenster, Heizungsanlagen und fest verlegte Bodenbeläge.
Egal, ob Sie ein Einfamilienhaus, ein Mehrfamilienhaus oder ein Wohn- und Geschäftshaus besitzen – die Wohngebäudeversicherung ist unverzichtbar und in vielen Fällen sogar verpflichtend, zum Beispiel bei einer Immobilienfinanzierung.
Warum erhöht sich die Gebäudeversicherung?
In den letzten Jahren ist ein klarer Trend zu erkennen: Die Wohngebäudeversicherung wird teurer – und das in vielen Fällen deutlich. Aber warum erhöht sich die Gebäudeversicherung eigentlich?
1. Steigende Baukosten
Die Baupreise sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. Materialknappheit, höhere Energiepreise, Fachkräftemangel – all das hat zu einer Verteuerung der Bau- und Reparaturleistungen geführt. Die Versicherer müssen im Schadenfall höhere Summen ausbezahlen und passen entsprechend die Prämien an.
2. Zunahme von Unwetterschäden
Stürme, Starkregen, Überschwemmungen: Die Zahl der Naturereignisse nimmt zu. Gerade bei Mehrfamilienhäusern oder Wohn- und Geschäftshäusern in städtischen Regionen kann das erhebliche Schäden verursachen. Versicherungen müssen häufiger und höhere Schadenssummen leisten – was sich auf die Beiträge auswirkt.
3. Höherer Versicherungswert durch Inflation
Auch die allgemeine Inflation spielt eine Rolle. Der sogenannte gleitende Neuwertfaktor sorgt dafür, dass der Versicherungswert jährlich an die Preisentwicklung im Baugewerbe angepasst wird. Steigt dieser, erhöht sich automatisch auch der Beitrag.
4. Erhöhtes Risiko durch veraltete Gebäudetechnik
Vor allem ältere Einfamilienhäuser oder Wohn- und Geschäftshäuser mit veralteter Technik – z. B. alten Stromleitungen oder nicht sanierten Dächern – stellen ein höheres Risiko dar. Versicherer stufen solche Objekte oft in eine höhere Risikoklasse ein und verlangen entsprechend höhere Prämien.
Wenn die Wohngebäudeversicherung teurer wird: Was können Sie tun?
Die gute Nachricht: Sie müssen eine Beitragserhöhung nicht einfach hinnehmen. Es gibt Möglichkeiten, Ihre Versicherung zu optimieren, ohne auf wichtigen Schutz zu verzichten:
✅ Tarif vergleichen und wechseln
Viele Hausbesitzer bleiben jahrelang beim gleichen Anbieter – dabei gibt es oft günstigere Tarife mit gleicher oder sogar besserer Leistung. Ein Versicherungsvergleich lohnt sich in jedem Fall, gerade bei deutlichen Beitragserhöhungen.
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✅ Deckungssumme und Leistungen prüfen
Nicht jede Police ist auf dem neuesten Stand. Oft gibt es veraltete Deckungssummen, nicht mehr zeitgemäße Bedingungen oder fehlende Elementarschäden. Eine Aktualisierung kann helfen, besseren Schutz zu bekommen – zum gleichen oder sogar günstigeren Preis.
✅ Sanierungsmaßnahmen durchführen
Modernisierungen wie z. B. neue Elektrik, Dachsanierung oder der Einbau moderner Heizsysteme können sich positiv auf die Risikobewertung und somit auf den Beitrag auswirken. Viele Versicherer honorieren das mit günstigeren Tarifen.
✅ Selbstbeteiligung vereinbaren
Wer bereit ist, im Schadenfall einen kleinen Teil selbst zu tragen (z. B. 250 oder 500 Euro), kann oft deutlich sparen. Diese Option ist besonders für solide, gut gewartete Gebäude interessant.
Besonderheiten bei Mehrfamilienhäusern und Wohn- & Geschäftshäusern
Eigentümer von Mehrfamilienhäusern oder Wohn- und Geschäftshäusern stehen oft vor besonderen Herausforderungen. Die Risiken sind komplexer, die Summen höher, und der Versicherungsbedarf individuell:
- Mieterstruktur: Die Art der Mieter (z. B. Gewerbe, Gastronomie oder private Nutzung) kann die Prämie beeinflussen.
- Nutzungseinheiten: Gemischte Nutzung erfordert passgenaue Policen.
- Haftungsfragen: Bei mehreren Parteien steigt auch das Risiko für Haftungsansprüche.
Für solche Objekte empfiehlt sich eine maßgeschneiderte Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler.
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Fazit: Augen auf bei der Wohngebäudeversicherung
Wenn sich Ihre Wohngebäudeversicherung erhöht, hat das meist nachvollziehbare Gründe – doch das bedeutet nicht, dass Sie die Erhöhung einfach akzeptieren müssen. Ein Vergleich lohnt sich immer, besonders wenn Sie ein Mehrfamilienhaus, Einfamilienhaus oder ein Wohn- und Geschäftshaus besitzen.
Als unabhängiger Versicherungsmakler unterstützen wir Sie dabei, die optimale Lösung für Ihre Immobilie zu finden – leistungsstark, preiswert und individuell abgestimmt.
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Häufige Fragen (FAQ)
Warum erhöht sich meine Wohngebäudeversicherung jedes Jahr?
Häufig liegt es am steigenden gleitenden Neuwertfaktor, Inflation, Baukosten und einer Anpassung der Versicherungssumme.
Kann ich die Erhöhung rückgängig machen?
Eine Rücknahme ist meist nicht möglich, aber durch einen Tarifwechsel oder andere Optimierungen lassen sich die Kosten oft wieder senken.
Ist ein Wechsel der Wohngebäudeversicherung jederzeit möglich?
In der Regel haben Sie bei einer Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht. Auch bei regulärer Kündigung können Sie jährlich kündigen – spätestens drei Monate vor Ablauf.
Wie finde ich die passende Wohngebäudeversicherung?
Am besten über einen unabhängigen Vergleich mit persönlicher Beratung. So stellen Sie sicher, dass Sie weder über- noch unterversichert sind.